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Ortsgruppe Friedrichshafen

Tierkinder - ein wichtiger Hinweis !!!

Viele Tierkinder, die man zurzeit beim Spaziergang oder im eigenen Garten findet, sind NICHT in Not und brauchen KEINE Hilfe. Sie werden in den allermeisten Fällen noch von ihren Eltern versorgt, auch wenn man diese nicht sieht. 

Feldhasen legen ihre Jungen tagsüber in Sassen (Mulden) ab, wo sie dann verharren, da die Mutter meist nur nachts zum Säugen vorbei kommt. Auch dass ein Jungtier allein ohne seine Geschwister in einer Mulde sitzt, ist vollkommen normal – denn oftmals trennen sich die Kleinen wenige Tage nach der Geburt und verteilen sich auf mehrere Mulden, um so die Überlebenschancen zu erhöhen, sollte eine Räuber eine Sasse finden.

Der BUND empfiehlt deshalb Hasen- oder andere Säugetierjunge NICHT anzufassen, sie werden sonst von ihrer Mutter wegen des menschlichen Geruchs nicht mehr angenommen.

Sollte ein Vogeljunges auf der Straße sitzen, kann man es in die Hände nehmen und an eine sichere Stelle in der Nähe in den Schatten setzen, denn bei Vögeln ist der Geruchssinn weniger ausgeprägt, sodass sie trotzdem weiter von den Eltern gefüttert werden.

Nur in absoluten Ausnahmefällen brauchen Tierkinder Hilfe und diese sind: 

• offensichtlich verletzte Tiere 

• Tierkinder, die vom Hund oder der Katze angeschleppt wurden 

• die von Krähen attackiert werden 

• die kränklich auf der Seite liegen 

• deren Mutter tot in unmittelbarer Umgebung der Jungtiere liegt 

In diesen Notfällen bitte umgehend das Tier zu einem Tierarzt bringen!  Die Aufzucht von Tierjungen gehört nur in Expertenhände – auch aus juristischen Gründen, kleinste Fehler bedeuten sonst den Tod des Tieres. 

Bei großen verletzten Wildtieren muss die Polizei verständigt werden, bzw. ein Jäger.

Da die meisten Wildtiere jetzt ihre Jungen aufziehen, gehören jagende Hunde unbedingt an die Leine.

 

 

 

 

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