Jedes Jahr müssen die Bäume fachgerecht geschnitten und die Misteln entfernt werden.
Auch die Wühlmäuse müssen in Schach gehalten werden.
Das Ernten ist die schönste Arbeit. Dazu gehört leider auch das Aufsammeln des faulen Obstes.
Jährlich im Herbst oder Winter werden die Nistkästen gereinigt, dabei wird Buch geführt über die Belegung. Kaputte Nistkästen werden durch neue ersetzt.
Die Eidechsen"wohnanlage" muss regelmäßig von Gras befreit werden.
Hin und wieder werden neue Bäume gepflanzt oder die Sortenvielfalt durch Pfropfen vergrößert.
Der Lehrpfad wir immer mal wieder durch neue Baumtäfelchen und große Infotafeln ergänzt.
Und ganz wichtig ist uns das Vesper und das Zusammensitzen nach getaner Arbeit.
Bildunterschrift
Wenn man Obstbäume nicht schneidet, machen sie zuviele Seitenäste. Dadurch werden weniger Früchte gebildet und die Früchte im Inneren bekommen zu wenig Sonne, wodurch der Geschmack leidet.
Der richtige Baumschnitt ist eine sehr zeitaufwändige Arbeit. An einem großen alten Hochstamm-Apfelbaum kann das schon einen halben Tag dauern.
Im StreuObstGarten Weilermühle werden die Bäume reihum jeweils im Abstand von 2-3 Jahren von Fachleuten geschnitten. Bei insgesamt über 100 Bäumen ist das eine Menge Arbeit.
Infotafeln müssen geputzt und erneuert werden. Tafeln zu weiteren Themen werden entworfen und aufgestellt.
Die "Eidechsenwohnanlage muss regelmäßig von Gras befreit werden, frischer Sand wird aufgeschüttet und ab und zu müssen neue Holzstücke hinein gelegt werden.
Als Ergänzung der Eidechsenwohanlage haben wir eine kleine Gabione dazu gebaut, die die Eidechsen gerne als Sonnenplatz und Versteck nutzen.
Sie soll auch zeigen, dass Gabionen bei richtiger Gestaltung ein Lebensraum für verschiedene Tiere sein können.
Wir haben viele verschiedene Nistkästen für Vögel, Fledermäuse und Haselmäuse aufgehängt. Diese müssen jeden Winter gereinigt werden. Dabei führen wir Buch über die Belegung.
Die Nistkästen werden jedes Jahr gereinigt. Manchmal erzählt der Inhalt Geschichten: Hier hatte ein Kleiber ein Nest aus Baumrinde gebaut (unten) und Eier gelegt. Dann fiel wohl der Lehm ab, mit dem er das Einflugloch verkleinert hatte und eine Meise vertrieb ihn und baute ein eigenes Nest aus Moos (oben) auf das Kleibernest samt Eiern.