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Ortsgruppe Friedrichshafen

Wir haben es satt!

23. Januar 2020

30.000 Demonstranten in Berlin und Tübingen wollen eine andere Landwirtschaftspolitik.

Foto: H. Beiter

Gefordert wurde u.a.: Insekten schützen, Klima retten und Bauernhöfe unterstützen. Die EU-Subventionen der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) – rund 60 Milliarden Euro jährlich – müssen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und gutes Essen eingesetzt werden.

Elisabeth Fresen, 29-jährige Bäuerin mit einem 160-Hektar-Betrieb und 100 Mutterkühen aus Verden/Aller, sagte in Berlin: "Wir Bäuerinnen und Bauern jammern nicht, wir packen an. Viele Betriebe sind der Politik in Sachen Tier- und Klimaschutz schon große Schritte voraus. Wenn Landwirtschaft und Gesellschaft jetzt an einem Strang ziehen, können wir der bauern- und umweltfeindlichen Politik ein Ende machen. Mit einer enkeltauglichen Agrarpolitik und fairen Preisen sind Tierwohl, Insektenschutz und gesundes Essen für alle machbar."

Doch die europäische Agrarpolitik unterstützt kaum ökologische Leistungen und stattdessen landwirtschaftliche Großunternehmen, die auf Massen­produktion ausgerichtet sind. Das muss sich ändern. Der BUND hat darum gemeinsam mit vielen europäischen Vereinen und Verbänden eine Europäische Bürgerinitiative (EBI) "Bienen, Bauern und Bäuerinnen retten" gestartet. Unser Ziel: Eine europäische Agrarwende zur Rettung der Artenvielfalt und der bäuerlichen Landwirtschaft. Wir haben ein Jahr Zeit, um europaweit eine Million Unterschriften zu sammeln und bei der EU-Kommission einzureichen.

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