Durch die weitere Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der hier beschriebenen Verwendung von Cookies durch den BUND einverstanden. An dieser Stelle können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen bzw. eine erteilte Einwilligung widerrufen. Der Einsatz von Cookies erfolgt, um Ihre Nutzung unserer Webseiten zu analysieren und unser Angebot zu personalisieren.

Ortsgruppe Friedrichshafen

Volksbegehren Artenschutz ruht vorerst

17. Oktober 2019

Legen Politik und Bauernverbände bis Dezember einen wirksamen alternativen Gesetzentwurf vor?

Foto_Christine_Ellerbrock

In einer außergewöhnlichen Aktion haben sich die Minister Untersteller (UM, Grüne) und Hauk (MLR, CDU) auf ein Eckpunktepapier zu mehr Artenschutz und Pestizidreduktion in Baden-Württemberg geeinigt.

Nach einer intensiven Diskussion hat sich der Trägerkreis des Volksbegehren-Artenschutz darauf einstimmig geeinigt, dass alle von proBiene über BUND und NABU bis zu Demeter, ABL, Naturland, ÖDP etc. große Chancen sehen, gemeinsam mit Politik und  Bauernverbänden ein gutes Gesetz zu entwickeln.

"Uns alle einte das Ziel, dass wir keine Auseinandersetzungen in Baden-Württemberg haben wollen wie zur Zeit in den Niederlanden oder in Frankreich. Und auch, dass wir die Chance ergreifen wollen, gemeinsam den Weg zu weniger Pestizideinsatz und mehr Artenschutz zu beschreiten. Wir hoffen damit, einen Beitrag auch zur Befriedung in unserem Land geleistet zu haben", so ein Sprecher des Trägerkreises Volksbegehren.

Unter folgenden Voraussetzungen mobilisiert der Trägerkreis des Volksbegehrens bis Mitte Dezember nicht weiter:

1.   Die Landesregierung wird wesentliche Punkte des Gesetzes bis Mitte Dezember 2019 konkretisieren

2.   Auch die Fraktionen von CDU und Grünen müssen sich zu dem Eckpunktepapier bekennen. Ebenso müssen sich alle landwirtschaftlichen Landnutzungsverbände bekennen, denn wir wollen gemeinsam in den Dialog.

3.   Verterter*innen des Trägerkreises des Volksbegehrens Artenschutz werden bei der Ausformulierung und Konkretisierung des Gesetzentwurfs einbezogen.

Pressemitteilung zum Eckpunktepapier

Weitere Infos zum Volksbegehren

Zur Übersicht

BUND-Bestellkorb