2017

Die Umweltabteilung der Stadt und BUND Friedrichshafen wollen in Fischbach die Mehlschwalbennester erneut kartieren, um zu sehen, ob die Population seit 2014 zu- oder abgenommen hat.
Auch in Friedrichshafen-Schreienesch sollen die Mehlschwalbennester erfasst werden. Hier fand 2004 die letzte Bestandsaufnahme statt.

 

Helfen Sie mit, melden Sie Nester an Ihrem Haus oder in Ihrer Nachbarschaft!
Hier gibt's den Meldebogen zum Herunterladen.

Und hier gibt's einen Infoflyer zur Aktion

 

 

 


Außerdem fanden verschiedene Führungen statt:

 

Sonntag, 23.04.2017, 15:00-17:00 Uhr:
Wir begrüßen die ersten Schwalben am Bodensee
Familienführung mit Gerhard Kersting/Naturschutz-zentrum Eriskirch




 

 

Mittwoch, 31.05.2017, 19:30 – 21:00 Uhr:
Baumeister Mehlschwalbe bei der Arbeit - Abendspaziergang mit Einblicken in das Leben der Mehlschwalben
Führung mit Naomi Barker/Abteilung Umwelt und Naturschutz, Friedrichshafen


 

 

 

 

 

 


Mittwoch, 21.06.2017, 19.30 – 21.00 Uhr:
Hungrige Mehlschwalben in Fischbach - Abendspaziergang mit Einblicken in das Leben der Mehlschwalben
Führung mit Naomi Barker/Abteilung Umwelt und Naturschutz Friedrichshafen mit BUND Friedrichshafen

Bericht über die Führung auf unserer Homepage unter Aktuelles - etwa in der Mitte der Seite

 

 

Exkursionsprogramm zum Herunterladen

Rechtliches zum Schutz von Schwalbennestern

 

Welche "Schwalbe" fliegt denn da?

Es gibt in FN drei Vogelarten, die im Flug ziemlich ähnlich sind: Die Mehlschwalbe, die Rauchschwalbe und der Mauersegler. Die Oberseite ist bei allen drei mehr oder weniger schwarz und sie fliegen sehr wendig und schnell um die Häuser oder auch in großer Höhe.
(Bild 2+3 Quelle: Wikipedia)

Die Mehlschwalbe ist an weißer Kehle und weißem Bauch zu erkennen.
Die Rauchschwalbe hat einen weißen Bauch und eine rötliche Kehle und sehr lange Schwanzfedern.
Der Mauersegler ist keine Schwalbe (er gehört zu den Seglern) und komplett schwarz.

Ausführliche Informationen zur Mehlschwalbe finden Sie u.a. unter den folgenden Links

http://www.birdlife.ch/content/vogel-des-jahres-2010-mehlschwalbe   

https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/aktionen-und-projekte/vogel-des-jahres/1974-mehlschwalbe/index.html 
  

 

Obwohl Schwalben als Glücksbringer gelten, haben sie Probleme, ein Zuhause zu finden. Das hat mehrere Gründe: Einige Zeitgenossen zerstören Nester an ihrem Haus oder vergraulen die Vögel mit Krähenattrappen oder anderen Mitteln, obwohl das verboten ist. An vielen modernen Fassaden-Putzen kleben die Nester nicht und bröckeln sofort herunter. Oft finden die Schwalben auch keine lehmigen Pfützen oder Tümpel mehr, wo sie ihr Baumaterial sammeln können. Und nicht zuletzt gibt es in unserer intensiv genutzten Landschaft und in den Gärten immer weniger Insekten, von denen sich die Schwalben ernähren.  (Bildquelle: Wikipedia)
Aus all diesen Gründen nimmt die Zahl der Schwalben in Deutschland ab.

Die Mehlschwalben sind zwar noch nicht akut vom Aussterben bedroht, aber wir möchten dazu beitragen, dass es bei diesen sympathischen Vögeln gar nicht so weit kommt.

In unserem Projekt in Fischbach 2014 ging es darum, den drohenden Verlust von etwa 50 Nestern an einem Haus, das abgerissen werden soll, rechtzeitig auszugleichen.

Im Gegensatz zu den Fischbacher Schwalben, die partout nicht in die neuen Nester umziehen wollen (2017), haben in der Eugenstraße einige Schwalben die neuen Nester sofort akzeptiert. Auf dem Brettchen über den Kunstnestern sind sogar noch zusätzlich Mauersegler eingezogen.



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