Baum- und Heckenschnitt

Von März bis Oktober ist es gesetzlich verboten, Bäume zu fällen sowie Hecken, Gebüsche und andere Gehölze abzuschneiden oder auf den Stock zu setzen (§39(5)2). Damit sollen die wertvollen Lebensräume und der Nachwuchs der dort brütenden Vögel und anderer Tiere geschützt werden. Darauf weist das Umweltschutzamt des Bodenseekreises hin.
Vom Verbot ausgenommen sind Pflegemaßnahmen an Beerenobst und Ziergehölzen im Hausgarten sowie Pflegeschnittmaßnahmen an Obsthochstämmen. Arbeiten im Wald, die durch den  Forstbetrieb durchgeführt werden, können ebenso vorgenommen werden. Jedoch ist bei diesen Maßnahmen immer Rücksicht auf etwaige Nistplätze von Vögeln oder Fledermäusen zu nehmen. Eine weitere Ausnahme stellen Maßnahmen dar, die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht durchgeführt werden müssen, wie zum Beispiel das Fällen eines kranken Baumes, der auf einen Weg oder eine Straße zu fallen droht. Dies ist jedoch vorab mit dem Umweltschutzamt im Landratsamt abzuklären. Auch gilt das Verbot nicht für zulässige Bauvorhaben, wenn nur geringfügiger Gehölzbewuchs beseitigt werden muss (Ausnahmen §39(5)).

Der Artenschutz hat immer Vorrang!

Ansprechpartner beim Landratsamt, Abteilung Naturschutz:

Andreas Pflug
Zimmer: B 101
Tel.: 07541 204-5258
Fax.: 07541 204-7258
andreas.pflug@bodenseekreis.de

Rechtslage und weiterführende Informationen

Handreichung des BUND zu Baumfällungen

auf der Homepage der LUBW gibt es eine Reihe von Fachdokumente zu "Natur und Landschaft", so auch zu verschiedenen Themen der Landschafspflege (Heckenpflege, Grabenräumung) etc. weiter lesen

Infos zum Thema Artenschutz / Tierarten, auch z.B. Vogelschutz in Haus und Garten finden Sie hier

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